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Praxisbeispiel: Aufbau eines Analysemodells mit Power Pivot

Aufbauend auf der strukturierten Datenaufbereitung mit Power Query zeigt dieses Beispiel,
wie Daten in einem Datenmodell zusammengeführt und mit Kennzahlen ausgewertet werden.

Ausgangslage nach der Datenaufbereitung

  • Bereinigte, strukturierte Daten liegen vor

  • Mehrere Tabellen mit fachlichem Zusammenhang

  • Kennzahlen sollen über Zeit, Produkte oder Bereiche ausgewertet werden

Ziel der Analyse

  • Zentrale Datenbasis für Auswertungen schaffen

  • Logische Beziehungen zwischen Tabellen abbilden

  • Einheitliche Kennzahlen definieren

  • Grundlage für wiederkehrende Analysen schaffen

Vorgehensweise – Analyse mit Power Pivot

Schritt 1: Aufbau eines sauberen Datenmodells
Die mit Power Query aufbereiteten Tabellen werden in Power Pivot geladen.
Zwischen den Tabellen werden eindeutige Beziehungen definiert, um fachliche Zusammenhänge korrekt abzubilden.

Schritt 2: Trennung von Daten und Logik
Die Rohdaten bleiben unverändert.
Kennzahlen und Berechnungen werden ausschließlich im Datenmodell definiert.

Schritt 3: Definition von Kennzahlen mit DAX
Zentrale Kennzahlen werden als Measures erstellt.
Die Berechnungen sind konsistent, nachvollziehbar und unabhängig von einzelnen Auswertungen.

Schritt 4: Erweiterbarkeit und Wartbarkeit
Das Datenmodell ist so aufgebaut, dass neue Datenquellen oder Kennzahlen ergänzt werden können,
ohne bestehende Auswertungen zu verändern.

Ergebnis des Datenmodells

  • Zentrale, konsistente Datenbasis

  • Einheitlich definierte Kennzahlen

  • Saubere Trennung von Daten, Logik und Darstellung

  • Verlässliche Grundlage für Auswertungen und Reports

Übergang zur Darstellung

Auf Basis des Datenmodells können die Kennzahlen nun in Berichten und Dashboards visualisiert werden.
Die Darstellung erfolgt unabhängig von der Datenlogik und ist jederzeit aktualisierbar.

Dieses Praxisbeispiel zeigt meine Arbeitsweise beim Aufbau eines Analysemodells – strukturiert, nachvollziehbar und auf langfristige Nutzung ausgelegt.

Auf Basis des Analysemodells werden anschließend die steuerungsrelevanten Kennzahlen definiert.
Wie diese unternehmensspezifisch abgeleitet werden, zeige ich im nächsten Praxisbeispiel.